Osterurlaub 2012 – Vorbereitung ist alles
Nur noch wenige Tage bis zum Osterfest und die meisten Menschen denken bereits mit großer Vorfreude an den Osterurlaub. Einzig und alleine die Anreise zum Ferienziel, sollte sie mit dem Auto erfolgen, nervt die Urlauber. Wer will schon seine kostbare Ferienzeit in kilometerlangen Staus verschwenden? Ende März ist es in vielen deutschen Bundesländern wieder so weit und die Ferien beginnen. Auf den deutschen Autobahnen beginnen gleichzeitig wieder Geduldsproben in Form von Staus, die sich über mehrere Kilometer erstrecken. Aus diesem Grund wird empfohlen, die Abreise gut zu planen, um nicht in einer Blechlawine mit Schneckentempo stecken zu bleiben.
Planung ist alles
Die meisten Menschen nutzen Google Maps und andere Online Maps, um den kürzesten Weg zu ihrem Ferienziel zu planen. Dabei ist der kürzeste Weg nicht immer der schnellste. Spätestens, wenn man im Stau stecken bleibt, vergeudet man wertvolle Stunden im Auto. Aus diesem Grund sollte man sich vorab überlegen, wo Staus entstehen können. Dazu sollte man die Nachrichten und Stauinfos vor und während der Fahrt verfolgen. Einen Stau kann man oftmals noch im letzten Moment umfahren. Auch die Fahrt am Wochenende ist nicht empfehlenswert. Besonders am ersten Wochenende, wenn die Ferien beginnen, starten Tausende Menschen ihren Urlaub, wodurch die deutschen Autobahnen überlastet werden. An Werktagen ist in der Regel auch während der Ferienzeit mit weniger Verkehr zu rechnen. Auch Frühaufsteher werden belohnt. Wer spätestens um 3.00 oder 4.00 Uhr losfährt, kann auf fast leere Autobahnen hoffen. Wer jedoch nicht gewöhnt ist, um diese Uhrzeit zu fahren, sollte das Risiko nicht eingehen. Sollte man dennoch nachts unterwegs sein, gilt es nicht gegen Müdigkeit anzukämpfen. Stattdessen kann man sich am nächsten Rastplatz ausruhen und seinen Kreislauf an der frischen Luft in Schwung bringen.
Verhältnismäßig entspannte Verkehrslage
Sollte sich der Verkehr trotz aller Vorkehrungen verdichten, sollte man die Ruhe behalten und gelassen bleiben. Wer im Stop-and-go-Verkehr schnell auffährt und abrupt bremst, der stört nur die anderen Fahrer. Zudem begünstigt ein solches Verhalten die Staubildung und erhöht gleichzeitig das Unfallrisiko. Beim Reißverschlussverfahren an Engstellen gilt es ebenfalls Lücken zu lassen. Wer hier andere Autofahrer unnötig behindert vergeudet wertvolle Zeit. Ist ein Stauende in Sicht, sollte jeder Fahrer dies mit Warnblinkern signalisieren und das Tempo langsam drosseln, damit auch die dahinter fahrenden Autos dies mitbekommen. Sollten die Fahrzeuge für längere Zeit stillstehen, sollte das Auto nicht verlassen werden. Eine Autobahn ist kein Wanderweg und Spaziergänge sind lebensgefährlich. Stattdessen gilt es den Motor abzustellen und das Radio einzuschalten. Im Verkehrsfunk können wichtige Durchsagen kommen, ansonsten können sich die Passagiere bei Musik entspannen. Ebenfalls Vorsicht geboten ist bei Motorradfahrern, die gerne zwischen den Autos fahren und so den Stau überwinden.
Reiseversicherung und Auslandskrankenversicherungen
Vor der Fahrt ins Ausland sollte unbedingt an die Reiseversicherung bzw. Auslandskrankenversicherungen gedacht werden. Jeder deutsche Bürger ist krankenversichert, sei es gesetzlich oder privat. Aus diesem Grund gibt es für das europäische Ausland bereits einen Basis-Versicherungsschutz. In Europa kann man die Europäische Krankenversicherungskarte (European Health Insurance Card) nutzen, die die alten Vordrucke für Auslandsaufenthalte ersetzt. Die Versicherungen stellen die Karten kostenlos aus. Sollte jemand krank werden oder gar einen Unfall haben, werden alle nötigen Behandlungskosten über diese Karte abgerechnet. Patienten der Privatversicherung schließen oftmals einen Auslandsschutz mit ihrer Krankenversicherung ab. Hier sollten die Bedingungen genau überprüft werden, denn nicht immer wird auch ein Rücktransport übernommen. Oftmals gelten sogar zeitliche Befristungen für den weltweiten Gesundheitsschutz.
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